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Im Nebel

“Wollen Sie die Brille im Alltag tragen?”, hatte mich die Optikerin gefragt, als feststand, dass für mich ein Führerschein nur mit Sehhilfe zu haben war. Ich hatte nicht gleich verstanden, was sie meinte, denn wo sonst als im Alltag sollte man eine Brille tragen?

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Im türkischen Licht

Sie heißen Club Afyon, Avanos oder Bahadin und sind oft Phantome von Heimatorten

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Äpfel

Der Herbst ist nicht golden, sondern rot. Apfelrot. Er riecht nach Äpfeln. Er schmeckt nach Apfelsäure im Gaumen, und man hat das Gefühl, die Speiseröhre bis hinunter in den Magen zu spüren…

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Seine Aufgabe finden

Tritt man aus meinem Haus im Wedding, überquert eine Kreuzung und biegt links in die Soldiner Straße ein, gelangt man an eine türkische Bäckerei. Dort kaufe ich jeden Tag Croissants …

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Wer hat Angst vorm Schwarzen Freitag?

Warum wir den Börsenkrach fürchten - obwohl nicht unser Geld verlorengeht.

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Orientalisch, okay?

Azize Karagülle hat mindestens 800 Gedichte geschrieben, neun Bücher im Eigenverlag publiziert und die “Verrücktes Mädchen Lyrik Show” im Offenen Kanal gemacht

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An einem ganz normalen Freitag

Der Plot ist nicht neu, auch die Kulisse ist bekannt: Im Wedding nehmen Beamten unter Protest der Anwohner einen Migranten in Gewahrsam. Die Einsatzkräfte sprechen von Behinderung des Einsatzes. Aber das ist nur eine Version der Geschichte…

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Nette Nachbarn

Die Tür ist zu. Es hilft nichts, an der Klinke zu rütteln. Es hilft nichts, den Schlüssel ins Schloss zu bohren, denn von innen steckt ein anderer Schlüssel. Nicht schlau. Aber - halb so wild. Die Nachbarn helfen gern. Mit einer Bohrmaschine, auch mal mit einer kleinen Brechstange.

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Aurith Oder Urad

fahre

Jahrhunderte lang waren Aurith und Urad an der Oder ein Dorf - bis der Fluss deutsch-polnische Staatsgrenze wurde. – Eine Reportage, ausgezeichnet mit dem deutsch-polnischen Journalistenpreis 2007

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Funktioniert auch bei Sturm

Die Welt der Arbeit und des Konsums hat Sonneberg ausgespuckt. Er pfeift drauf: “Den Kapitalismus brauche ich nicht”, sagt er. “Der braucht mich ja schließlich auch nicht”

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Juhnkes Kiez

Wenn man in einen anderen Stadtteil zieht, ist es ein bisschen so, wie eine möblierte Wohnung zu beziehen. An allen Orten ist zu spüren, dass das Neue schon jemandem vertraut ist, nur eben nicht einem selbst…

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Sie stehen mit Ihren Füßen darauf

Auf dem Bürgersteig an der Potsdamer Straße in Berlin haben vor 25 Jahren Unbekannte einen Gedenkstein errichtet. Er erinnert an Klaus Jürgen Rattay, der hier am 22. September 1981 starb.

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Münchhausen zappelt noch

Wo die Schlote aufhören zu rauchen, sollen “Creative Industries” die Wirtschaft retten. Ob sie mehr sein können als eine hochgeschraubte Hoffnung, bleibt fraglich

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Im freien Fall

Alle sprechen von “schrumpfenden Städten”. Doch im Osten Deutschlands veröden ganze Regionen. Plädoyer für einen geordneten Rückzug

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Jurke arbeitet einfach weiter

Thomas Jurke ist ein Macher. Anpacken und alles selber machen hat er noch in der DDR gelernt. Jurke macht einen Plan. Und noch einen. Wie lange noch?

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Denkmal aus grobem Stein

Belarus vor der Präsidentenwahl. Muss das Land der letzten Kolchosen wirklich “befreit” werden?

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Gemütlich für die Fledermäuse

Man könnte in ihm Kartoffeln lagern, Champignons züchten und Konzerte veranstalten. Phantasien und Passionen rund um Hitlers Ostwall, der heute polnisch ist.

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Wer schmuggelt, nimmt den Zug

Europa ist ein Tier, das ein- und ausatmet, meint Luda. Schmuggler wie die Ukrainerin fahren täglich hinein ins EU-Land Polen - und wieder hinaus. Seit Jahren. Aus dem Gelegenheitsjob ist ein Leben im Zug geworden. Das Geschäft, das laufen muss, wenn Miete und Strom fällig sind

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Reste verwerten

In Wolfen-Nord ist man 55 - im Schnitt. Wolfen-Nord – das ist die Platte von Wolfen, und Wolfen eine fast vergessene Stadt in Sachsen-Anhalt. Früher war sie berühmt für ihre Filmfabrik, heute wächst Gras, wo die Fabrik einmal…

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An den Schuhen spart der Ostler

Zum Tag der deutschen Einheit: Ein kleines Experiment in Sachen Identität

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